Stürze vermeiden – Mit diesen Tipps minimieren Sie Ihr Sturzrisiko

Das Risiko für Stürze nimmt mit voranschreitendem Alter und Pflegebedürftigkeit im Alltag deutlich zu. Die Gründe sind vielschichtig. Verunsicherung und Angst spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Einnahme mancher Medikamente gegen Schlafmangel oder Bluthochdruck. Daneben sind schwindende Sehkraft und Muskelschwäche häufige Ursachen für einen Sturz. Doch auch äußere Faktoren spielen eine entscheidende Rolle: Eine ungewohnte Umgebung, eine neue Brille oder mangelnde Beleuchtung führen oftmals zu schweren Stürzen.

Neben den körperlichen Schäden sind soziale Isolation und Einschränkungen im Alltag die Folgen von vielen Stürzen, denn diese verursachen nicht nur Schmerzen, sondern auch Angst vor wiederholten Stürzen. Wie Sie das Risiko für Stürze mit einigen einfachen Maßnahmen minimieren können, erklären wir Ihnen in unseren drei einfachen Tipps zur Sturzminimierung:

1. Bewegung ist die beste Vorsorge

Regelmäßige Bewegung ist nicht nur gut für den Kreislauf, sondern auch für die Gelenke. Gezielte Übungen helfen Ihnen länger fit zu bleiben und so Stürzen vorzubeugen. Nach dem Schlafen oder auch nach längerem Sitzen sollten die Gelenke vorsichtig wieder an Bewegung gewöhnt werden. Strecken Sie hierfür die Beine und winkeln Sie diese anschließend wieder an. Im Stehen können Sie sich an einem Griff oder auch dem Sessel festhalten und Ihre Beine abwechselnd anheben und für drei Sekunden halten. Durch solche Übungen fördern Sie Ihre Beweglichkeit und Ihre Koordinationsfähigkeit. Häufig bezuschusst auch die Krankenkasse gesundheitsfördernde sportliche Maßnahmen, welche oftmals von Physiotherapeuten angeboten werden. Solche Angebote sind besonders zu empfehlen!

 

2. So verhindern Sie Stürze in der Wohnung

Oftmals finden sich in den Wohnungen vieler Menschen Hürden und Gefahren, die noch einige Jahre zuvor keine Rolle gespielt haben. Gerade deshalb werden diese Stolperfallen gerne einmal übersehen! Ein Teppich, eine hohe Bodenleiste oder Dinge die auf dem Boden stehen, wie Vasen, Deko und vieles mehr. All diese Dinge können schwere Stürze verursachen. Sie sollten solche Stolperfallen daher entfernen. Bei dem Toilettengang empfiehlt sich ein erhöhter Toilettensitz, denn so ist das Aufstehen später bedeutend einfacher. Auch ein Haltegriff kann neben der Toilette oder auch neben der Badewanne angebracht werden, um zusätzliche Sicherheit zu geben. Wichtig ist natürlich auch immer das richtige Schuhwerk. Gutsitzende knöchelhohe Schuhe minimieren dabei das Sturzrisiko enorm. Dieser Tipp gilt natürlich nicht nur für die Wohnung, sondern auch für Unterwegs!

 

3. Die richtigen Hilfsmittel verwenden

Viele Stürze können auf das Fehlen der passenden Hilfsmittel zurückgeführt werden. Wenn die Sehkraft nachlässt, ist eine Brille unerlässlich. Wichtig: Die Dioptrien und die Brillenart müssen zu Ihnen passen. Lassen Sie sich hier von einem Optiker beraten, ob mehrere unterschiedliche Brillen oder eine Gleitsichtbrille für Sie am besten geeignet sind. Andere Hilfsmittel wie Gehstock oder Rollator sollten Sie immer in Reichweite haben. Für die Wohnung ist daher ein schlanker Rollator mit kleineren Rädern empfehlenswert. Für Aktivitäten vor der Tür sollte der Rollator vor allem Unebenheiten gut ausgleichen können. Genaueres können Sie in unserem Rollator-Ratgeber nachlesen. Am wichtigsten sind bei allen Geräten die Zuverlässigkeit und die Qualität. Bei sani aktiv akzeptieren wie ausschließlich Rollatoren, deren Sicherheitsstandards und Qualität sich auf allerhöchstem Niveau befinden.

Mit Hilfe dieser drei wertvollen Tipps können Sie Ihr Sturzrisiko deutlich minimieren. Selbstverständlich helfen wir Ihnen gerne weiter, wenn Sie noch weitere Fragen zur Sturzprävention haben!

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