Rollator kaufen - Tipps und Checkliste für Ihren Rollatorkauf | finden Sie den richtigen Rollator

Welcher Rollator ist der Beste? – 4 Tipps für den Rollator-Kauf

Egal ob in den eigenen vier Wänden, beim Einkaufen oder beim Spazierengehen in der Natur – viele ältere Menschen sind mit einem Rollator wieder in der Lage, sich leicht und eigenständig fortzubewegen. Doch nicht nur Senioren lieben diesen schlauen Alltagshelfer. Wer beim Gehen durch Unfall oder eine Krankheit eingeschränkt ist, lernt in jedem Alter den Rollator als nützliche Gehilfe schätzen.

Bei uns erfahren Sie, wie Sie den besten Rollator für Ihre Ansprüche finden und auch, was Sie beim Kauf unbedingt beachten sollten.

Tipp 1: Welcher Rollator ist für mich der Richtige?

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Typen von Rollatoren, welche unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden. Der Preis kann dabei stark variieren und je nachdem um welche Ausführung und welches Modell es sich handelt von 150,- € bis 600,- € reichen. Wenn Sie überlegen einen Rollator zu kaufen, sollten Sie daher als erstes darüber nachdenken, wofür Sie den Rollator überhaupt verwenden wollen: Benötigen Sie den Rollator für Ihre Wohnung oder für Wege außerhaus? Soll der Rollator in Bus, Bahn oder Auto mitzunehmen und daher sehr leicht und am besten klappbar sein? Haben Sie sich über den Einsatzzweck Gedanken gemacht, dann überlegen Sie sich eine Preisspanne in der Ihr neuer Alltagsheld liegen soll.

Spezielle Ausführungen von Rollatoren können zum Beispiel Folgende sein:

Outdoor Rollator – Wer viel auf Wiesen, Wald- und Schotterwegen oder Kopfsteinpflaster unterwegs ist, der sollte sich für einen Outdoor Rollator entscheiden. Aufgrund ihrer großen Räder und speziellen Reifen sind sie ideal für unwegsames Gelände geeignet. Perfekt für jeden, der nicht auf Spaziergänge in der Natur verzichten will.

Indoor Rollator – Rollatoren für den Innenbereich besitzen kleinere Räder als die Varianten für den Außenbereich und sind damit bedeutend wendiger. Wir empfehlen im Vorfeld die Breite der Türen auszumessen und zum Rollator 3-4 cm hinzuzurechnen. Passen die Maße können Sie mit dem Rollator bequem manövrieren.

Faltbarer Rollator – Hier steckt die wichtigste Eigenschaft schon im Namen: Dieser Rollator ist klappbar. Besonders auf Reisen mit Bus, Bahn oder Auto ist dieser Rollator nützlich, da er sich leicht und platzsparend verstauen lässt.
Achten Sie darauf, dass der Rollator sich längs falten lässt, denn solche Modelle sind wesentlich standsicherer als die quer zur Fahrtrichtung faltbaren Alternativen. Sollte der Rollator auch noch im gefalteten Zustand alleine sicher stehen können, ist der in der Regel höhere Preis absolut gerechtfertigt.

Leichtgewichtrollator – Auch hier verrät der Name bereits die wichtigste Eigenschaft: Dieser Rollator ist durch sein Eigengewicht von rund 5 bis 8 kg besonders leicht. Verwendete Materialien sind meist Kunststoff, Aluminium oder Stahlrohre. Ein solcher Rollator lässt sich bereits mit minimalem Kraftaufwand bewegen und ist durch sein Gewicht leicht zu transportieren.

Außerdem wichtig bei der Auswahl des Rollators sind Körpergröße und Gewicht. Der Rollator sollte sich entsprechend einstellen lassen. Für schwere oder großgewachsene Personen gibt es spezielle Rollatoren, welche deren Ansprüchen am ehesten gerecht werden.


Tipp 2: Besser Luftbereifung oder Vollgummi?


Bei der unterschiedlichen Bereifung kommt es auf den geplanten Einsatzzweck an.

Outdoor Rollatoren oder auch Leichtgewichtrollatoren, welche meistens Draußen genutzt werden, sollten Luftbereifung haben. So sind die Räder leichtgängiger und die Aufliegefläche ist meistens breiter, was gerade bei unebenem Gelände von Vorteil ist. Auch wer an Arthrose oder sonstigen Gelenkbeschwerden leidet, sollte zur Luftbereifung greifen, da diese Unebenheiten und Stöße besser abdämpft.

Geht es um die Frage ob Komfort- oder Offroad-Reifen die bessere Wahl sind, muss man bedenken, dass Offroad-Reifen bedingt durch die größere Profiltiefe besser bei Kopfsteinpflaster und Waldwegen sind, Komfort-Räder hingegen Bordsteinkanten besser meistern, da sie Stoße besser absorbieren.

Da Vollgummireifen gerade auf glatten Oberflächen guten Halt bieten, sind diese die richtige Wahl für den Innenbereich. Die Räder sollten hier einen kleinen Durchmesser haben und schmal sein.

Sollten die Einsatzgebiete stark variieren, können Sie die Reifen bei Bedarf auch wechseln, sofern es für das gewünschte Rollatormodell verschieden Reifensätze gibt.

Tipp 3: Welches ist das richtige Zubehör?


Überlegen Sie sich am besten bereits vor dem Kauf Ihres Rollators, welches weitere Zubehör für Sie Sinn ergeben könnte. Welches Zubehör für Sie Sinn ergibt, hängt davon ab wofür Sie Ihren Rollator benötigen.

Für Gehstocknutzer, welche kleinere Wege ohne Rollator bewältigen wollen, empfiehlt sich eine Stockhalterung. Hier ist wichtig darauf zu achten, dass der eigene Gehstock auch in die Halterung passt.

Zum Einkaufen sollte eine Stofftasche oder ein Korb vorhanden sein. Wichtig ist hier die maximale Belastbarkeit und auch die Maße. Ist der Korb oder die Tasche leicht anzubringen und abzunehmen, ist das in jedem Fall von Vorteil.

Unterarmauflagen können für Personen mit Arthritis vorteilhaft sein und ein Tablett ist meist bei Rollatoren im Innenbereit eine gute Idee.
Weiteres nützliches Zubehör können Rollatorschloss, Klingel, Schirmhalter oder ein Rollatorschirm sein.

Tipp 4: Was ist mit der Sicherheit?


Bestimmte Eigenschaften und Sicherheitsausrüstung sind wichtig, um sicher und sichtbar im Alltag unterwegs zu sein, gerade im Außenbereich. Das Vorhandensein eines Sicherheitssiegels wie TÜV- und GM-Zeichen ist dabei ein wichtiger Indikator.

Am wichtigsten sind hier die Bremsen. Diese sollten ohne viel Druck und leicht bedienbar sein. Sollten Sie nur eine Hand zum Bremsen verwenden können, achten Sie auf den Bremsbügel und darauf, dass dieser mit einer Hand bedient werden kann. Generell sollten Bremsen immer arretierbar sein und zuverlässig funktionieren.

Um besser von Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden, empfiehlt es sich in jedem Fall Reflektoren seitlich an Vorder- und Hinterrädern anzubringen. Zusätzliche LED, am besten mit Lichtsensor und eine manuell einschaltbare Lampe, bilden eine verlässliche Kombination.

Ein Rückengurt, der das Kippen nach Hinten verhindert und für sicheres und angenehmes Ausruhen sorgt, ist für die Sitzfläche eine lohnenswerte Ergänzung.

Kipphilfen erleichtern das Befahren von Bordsteinen und können auch nachträglich montiert werden.

Zusammenfassung


Für die Wahl des richtigen Rollators ist es unabdingbar, dass Sie sich genau überlegen, wofür Sie einen Rollator erwerben möchten. Wählen Sie Ihre neue Gehhilfe passend zu Ihren Anforderungen aus und achten Sie dabei auch auf die Ausstattung. Benötigen Sie Luft- oder Vollgummibereifung? Ist ein Outdoor- oder Indoor-Rollator das Richtige? Wie groß sollen Einkaufstasche und Sitzbereich sein? Welches Zubehör wird benötigt? Passt das Bremssystem zu mir?

Lassen Sie sich am besten immer persönlich beraten. Zum Beispiel durch unser fachkundiges Personal bequem am Telefon unter der Rufnummer 0365 8248158.

Haben Sie weitere Fragen? Dann melden Sie sich gerne telefonisch oder schriftlich bei uns!

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