Orthopädische Schuhe - Was, wann & wie?

Wann orthopädische Schuhe sinnvoll sind

Orthopädischen Schuhe sollen Menschen helfen ihre Beweglichkeit und Sicherheit im Alltag wieder herzustellen und einer Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes effektiv entgegenwirken. Ursachen für Beeinträchtigungen, die eine Unterstützung durch orthopädische Schuhe notwendig machen können, sind beispielsweise Spätfolgen durch Diabetes mellitus, Fehlstellungen der Füße und Zehen, Verletzungen oder unterschiedlich lange Beine. Die Notwendigkeit von orthopädischen Schuhen wird von einem behandelnden Arzt festgestellt, welcher dann ein Rezept ausstellt.

 

Welche Arten von orthopädischen Schuhen es gibt

Da orthopädische Schuhe für eine Vielzahl an unterschiedlichen Beeinträchtigungen als effektives Hilfsmittel in Betracht kommen, werden diese Schuhe speziell konzipiert und auf Ihren zukünftigen Besitzer zugeschnitten. Dies kann das Fehlen von Zehen oder Fußknochen oder das Ausgleichen des Höhenunterschieds bei unterschiedlich langen Beinen sein. Da orthopädische Schuhe wie auch normale Schuhe nicht an jedem Ort zum Einsatz kommen, gibt es auch hier verschiedene Arten. Orthopädische Straßenschuhe sind für den Gebrauch außerhalb des Hauses vorgesehen, während orthopädische Hausschuhe für die Wohnung gedacht sind. Daneben gibt es auch noch orthopädische Sportschuhe und orthopädische Badeschuhe.

 

Anpassung und Änderung von orthopädischen Schuhen

Nach der Anfertigung können orthopädische Schuhe nur noch geändert werden, wenn ein medizinischer Grund vorliegt oder die Schuhe einen Fehler aufweisen, der korrigiert werden muss. Sollte nur ein Fuß beeinträchtigt sein, ist es möglich den anderen Schuh optisch anpassen zu lassen. Veränderte modische Ansichten finden hingegen keine Beachtung, wenn es um die Anpassung von orthopädischen Schuhen geht.

 

Wieviel orthopädische Schuhe kosten

Generell übernehmen Krankenkassen wie z.B. die AOK die Kosten für orthopädische Schuhe, wenn ein Rezept eines behandelten Arztes vorliegt. Bei Personen über 18 Jahren wird eine Zuzahlung von 10 %, jedoch mindestens 5 € und nicht mehr als 10 €, wie bei anderen Hilfsmitteln auch, berechnet. Hinzu kommt ein Eigenanteil, der je nach Krankenkasse variieren kann. Dieser Eigenanteil muss immer dann bezahlt werden, wenn ein Hilfsmittel nicht nur dem Ausgleich einer Beeinträchtigung oder der Förderung der Heilung dient, sondern auch für Menschen ohne Hilfsmittelbedarf zum täglichen Gebrauch gehört. Dies ist beispielsweise bei orthopädischen Schuhen der Fall. Hier beträgt der Eigenanteil die Kosten, die für normale Schuhe gezahlt werden müssten. Die genauen Kosten können beim gewählten Leistungserbringer erfragt werden. Selbstverständlich können orthopädische Schuhe auch ohne Rezept privat gekauft werden. Hier ist es jedoch oftmals nicht möglich, die Kosten bei der Krankenkasse geltend zu machen.

Wie oft man neue orthopädische Schuhe bekommen kann

Wie oft orthopädische Schuhe finanziert werden, hängt von der festgelegten Nutzungsdauer ab. Orthopädische Straßenschuhe erhält man aller zwei Jahre. Auf orthopädische Haus-, Bade- und Sportschuhe hingegen hat man erst nach vier Jahren einen neuen Anspruch. Sollte der gesundheitliche Zustand eine frühere Neuanschaffung notwendig machen, so ist eine frühere Finanzierung möglich, sofern die Voraussetzungen hierfür erfüllt sind. Es empfiehlt sich in jedem Fall im Vorfeld mit der Krankenkasse (z.B. AOK, Techniker) Rücksprache zu halten, ob ein neuer Anspruch bereits vorliegt.

 

Informationen bei der Krankenkasse

Da Krankenkassen wie die AOK bei der Herstellung von orthopädischen Schuhen mit verschiedenen Partnern zusammenarbeiten, empfiehlt es sich in jedem Fall mit der eigenen Krankenkasse Rücksprache zu halten, wenn der Kauf orthopädischer Schuhe bevorsteht.

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